Changing your attitude towards money [EN/DE]

in Deutsch D-A-CH4 days ago

I recently had an interesting conversation with a good friend of mine who has shared my crypto enthusiasm for many years.
It was about how quickly you change your attitude towards money. In fact, it's shockingly fast.

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A rule of the crypto world says don't tell anyone how much you have. We want to adhere to that, of course.
In order to give this post a little more "material", we are working here with a fictitious sum of € 100,000 that is parked on the fictitious exchange "ABCrypto".
First of all, neither of us is one of the few lucky crypto millionaires. Not even close :(

Our interest started around 2015/16. Bitcoin made the first big headlines. A lot of altcoins were also on the rise.
We hesitantly began (each for himself) to invest in small amounts. There 50€ in Bitcoin. 100€ in Monero and so on. In the end it was a few hundred euros in various wallets that we kept more or less clueless somewhere.

At the Bitcoin peak of ~18,000 USD (actually ridiculous compared to today) it suddenly plop and we were back where we started relatively quickly.
The profits were basically gone overnight.

Even if it was about little money back then, we were annoyed. At least we could have made a few hundred euros in profit.

Time passed and we used the low level to buy. In the hope that the next bullrun will push us up again.
And damn how high he drove us ...

Even if HODL is our motto, we started to trade a little on the ABCrypto exchange. Not that unsuccessful at all.
Staking has also opened up to us.

Gradually the value of our portfolio grew to a six-figure amount.
And here comes the turning point.

We all know the volatility of the crypto market. 5 percent up or down in one day no longer scares anyone. In our example, this means that our portfolio fluctuates in value by € 5,000 per day.

Depending on the circles in which you move, you could say that € 5,000 is "nothing". But for the majority of working people that is a lot. For low-income classes this might be 3 months of salary.
The bad thing is now, we don't care. And as mentioned at the beginning, we are not rich. We go to work just like others. But we're kind of dulled in that regard.

It is often said that rich people have lost touch with money. And if I give very little thought to our amount, which is negligible for the actually rich, then it becomes clear that you lose touch with money very quickly if you actually have a lot of it.

Ten years ago a loss of € 5,000 would have been a catastrophe for both of us. Today? Yes. Stupid, tomorrow it will definitely be better.

The likelihood that we will get rich with cryptos is very, very small. But seen in this way, it may be better for our empathy and our way of dealing with money if it stays so.



Ich hatte unlängst mit einem guten Freund von mir, der seit vielen Jahren meinen Crypto-Enthusiasmus teilt, ein interessantes Gespräch.
Es ging darum wie schnell man seine Einstellung zu Geld ändert. Tatsächlich ist es sogar erschreckend schnell.

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Eine Regel der Crypto-Welt besagt, erzähle niemandem wie viel du hast. Daran wollen wir uns natürlich halten.
Um diesem Post aber etwas mehr "Material" zu verleihen, arbeiten wir hier mit einer fiktiven Summe von 100.000€ die auf der fiktiven Börse "ABCrypto" liegt.
Eines vorweg, keiner von uns beiden gehört zu den wenigen glücklichen Crypto-Millionären. Nicht mal ansatzweise :(

Unser Interesse begann in etwa 2015/16. Bitcoin machte erste große Schlagzeilen. Auch eine Menge an Altcoins war bereits auf dem Vormarsch.
Zaghaft begannen wir (jeder für sich) in kleinen Beträgen zu investieren. Da mal 50€ in Bitcoin. 100€ in Monero und so weiter. Am Ende waren es ein paar hundert Euro in diversen wallets die wir mehr oder weniger planlos irgendwo hielten.

Bei dem Bitcoin peak von ~18.000 USD (eigentlich lächerlich im Vergleich zu heute) machte es auf einmal plopp und wir waren relativ schnell wieder da wo wir angefangen haben.
Die Gewinne waren de facto über Nacht verschwunden.

Auch wenn es damals um wenig Geld ging, haben wir uns doch geärgert. Immerhin hätten wir ein paar hundert Euro an Gewinn einfahren können.

Die Zeit verging, und wir haben den niedrigen Stand genutzt um nach zu kaufen. In der Hoffnung, dass der nächste Bullrun uns wieder in die Höhe treibt.
Und verdammt, in welche Höhe er uns getrieben hat...

Auch wenn HODL unser Motto ist, begannen wir auf der ABCrypto Börse an ein wenig zu traden. Gar nicht mal so erfolglos.
Auch das Staking hat sich uns erschlossen.

Nach und nach wuchs der Wert unseres Portfolios auf einen sechsstelligen Betrag.
Und hier kommt die Wende.

Wir kennen alle die Volatilität des Cryptomarktes. 5 Prozent auf oder ab an einem Tag erschreckt keinen mehr. Das bedeutet in unserem Beispiel, dass unser Portfolio am Tag im Wert um 5.000€ schwankt.

Je nachdem in welchen Kreisen man sich bewegt könnte man sagen, dass 5.000€ "nichts" ist. Für den Großteil der arbeitenden Menschen ist das aber sehr viel. Für einkommensschwächere mit unter sogar 3 Monatsgehälter.
Das schlimme ist nun, es kümmert uns nicht. Und wie schon anfangs erwähnt, wir sind nicht reich. Wir gehen genauso arbeiten wie andere auch. Aber irgendwie sind wir in der Hinsicht abgestumpft.

Man sagt reichen Menschen oft nach, dass sie den Bezug zu Geld verloren haben. Und wenn ich mir bei unserem Betrag, der für tatsächlich Reiche vernachlässigbar ist, schon nur sehr kleine Gedanken mache, dann wird klar, dass man den Bezug zu Geld sehr schnell verliert sobald man sehr viel davon hat.

Vor 10 Jahren wären 5.000€ Verlust eine Katastrophe für beide von uns gewesen. Heute? Ja. Blöd, morgen wird es bestimmt besser.

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit Cryptos reich werden, ist sehr sehr gering. Aber so betrachtet, ist es vielleicht für unsere Menschlichkeit und unserem Umgang mit Geld sogar besser so.



Sort:  

HOLD whenever, wherever,; you will make a profit.

great post, and yes it really makes you think about money... For me it was also the fundamental question of what money actually is. I mean it can be easy to just "create" it here on Hive or on defi projects. What gives these tokens/coins value? What gives $ value? And why are we not living in a world of abundance when it is so easy to create value? Would these things lose value if everyone had them? Or is it a psychological trap to think that something that has value should always be in short supply?...

I think our societies are in for a big surprise in the next decades when more people think about these things...

Hätte auch gerne 2015/16 von BTC gehört. Toller Post regt echt zum Nachdenken an. Ich folge Dir mal.

Liebe Grüße Michael

!invest_vote
!jeenger

Ich bin ja auch schon 5-6 Jahre dabei!
Aber in der ganzen Zeit vielleicht 300-500€ an Fiat investiert!
Am Anfang durch Faucets Doge siehe meinen Post:
https://peakd.com/deutsch/@miketr/schafft-doge-heute-die-1000percent-in-nur-4-monaten

Dann durch hin und her traden - hätte ich die geschenkten Doge doch blos gehalten ;-)

Und auch durch Steemit und Hive ist da etwas ansehnliches zusammen gekommen!

Ich war früher auch bein BTC LTC und Doge mining dabei und das hatte damals auch noch kaum Strom gekostet!
Selbst heute mine ich durchgehend Monero auf allen Rechnern und das kostet sehr wenig Strom!
Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul ;-)

Besagter Freund hat auch eine Menge Doge viel zu früh verkauft. Der beißt sich heute ziemlich in den Arsch ^^

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Keep up the good work!

das rauf und runter im kryptomarkt ist schon heftig und nichts für schwache nerven.
ich hoffe ja darauf, eines tages noch erleben zu dürfen in einer welt ohne geld (auch ohne cryptogeld) zu leben. in der die menschen einander dienen und gemeinschaft haben, keiner angst haben muss er käme zu kurz oder neidisch auf den anderen schaut. das geld hat vermutlich die gemeinschaft und das miteinander viel stärker beeinflusst als wir denken. früher spielte in den dörfern auf dem land geld keine rolle. die leute halfen einander aus in dem wissen, dass sie selbst wiederum hilfe erhalten, wenn diese von nöten wäre. jeder hatte seine gaben mit denen er dem gemeinwohl diente.
glücklicher durch viel geld ist kein mensch geworden oder? wer denk er sei arm kann noch so viel geld auf dem konto haben und wird immer so denken. wer davon überzeugt ist reich zu sein muss kein geld auf dem konto haben, wenn er weiß, dass reichtum nicht mit geld gleichzusetzen ist.
unsere vorfahren waren alle mehrfache millionäre in den 20er jahren.
“Geld besteht aus Zahlen, Zahlen sind unendlich. Wer Geld braucht, um glücklich zu sein, dessen Suche nach Glück wird unendlich sein.“ – Bob Marley

currency itself should also be subject to supply and demand and UNRESTRICTED competition. we always knew free market worked, most of the time.. but when it comes to money all the sudden everybody decided it was good idea for a king to decide anything and everything. it's about time currency got a little modernized.

Thanks for the great post. But if we keep doing activities here persistently, I'm sure it will yield a positive result